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Eckhard Hammel

Auswahl an Publikationen
KI-Podcast Deep Dive, Gruppe III



Diese Webseite enthält KI-generierte Inhaltsangaben, Schaubilder und Audio-Podcasts (Deep Dive) zu Text- und Audio-Arbeiten von Eckhard Hammel. Diese Beiträge sind Interpretationen, die den ursprünglichen Inhalt mal reduzieren, mal verbreitern, mal aktualisieren und - wie im wirklichen literarischen Betrieb - nicht immer mit den Gedanken des Autors bzw. der Autor:innen übereinstimmen! Es handelt sich um Kommentare und Besprechungen, die wie Presseberichte aufzufassen sind.

Über "Donald Trump oder Wie ich verlernte die Liberty zu lieben"

gleichnamiges Buch von Eckhard Hammel: Framersheim 2017. [vergriffen]

Dieses Werk von Eckhard Hammel aus dem Jahr 2017 untersucht die erste Präsidentschaft von Donald Trump vor dem Hintergrund des US-amerikanischen Freiheitsbegriffs. In Anspielung auf den Untertitel von Stanley Kubricks Film (in der Übersetzung ins Deutsche:) "Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben" analysiert der Autor die historische Entwicklung der Liberty von der Unabhängigkeitserklärung bis zur Gegenwart und stellt dabei eine enge Verbindung zwischen Freiheit und Eigentum her. Trump wird als Prototyp eines unternehmerischen Spielers dargestellt, der Politik nach den Regeln der Immobilienwirtschaft, des Showgeschäfts und des Sports betreibt. Hammel beleuchtet kritisch, wie unter dem Banner der Freiheit wirtschaftliche Eigeninteressen und globale Machtansprüche legitimiert werden. Dabei thematisiert er auch den Wandel zur postfaktischen Kommunikation, in der Slogans und soziale Medien die rationale politische Debatte ersetzen. Das Buch dient somit als gesellschaftskritische Reflexion über die Verflechtung von Macht, Kapital und Ideologie in der Ära Trump I.
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Gewebe versus Netz
Über Silvia K. Breitwiesers "Gewebewerk"

erschienen in: E.H., Treibgut, Framersheim 2015, S. 72-75 (vergriffen)

Dieser Text beschreibt die Entstehung der digitalen Seite des Kunstprojekts "Gewebewerk". Es entstand aus einer Zusammenarbeit zwischen dem Herausgeber von CultD, Eckhard Hammel, und der Künstlerin Silvia Klara Breitwieser. Ursprünglich hatte SKB das Projekt als gedrucktes Mappenwerk mit Beiträgen von rund einhundert Kunstschaffenden geplant. Das Vorhaben wurde aber schließlich als umfangreiche Online-Installation realisiert. - Ein zentrales Thema des Textes ist die theoretische und metaphorische Unterscheidung zwischen einem technologischen Netzwerk und dem soziokulturell geprägten Web. Der Herausgeber erläutert, wie er die Künstlerin durch Skizzen von der Eignung des Internets überzeugte, um ihre Vision der Welt als Gewebe in den digitalen Raum zu übertragen. Abschließend reflektiert das Dokument über die Bedeutung von Oberflächenstrukturen und unterschiedliche Perspektiven auf textile sowie digitale Materialien.
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Über Richard Sennetts "Craftsmen"

unveröffentlicht

Dieser Kommentar geht auf einen Hinweis von Jole Wilcke, Berlin, zurück. Eckhard Hammel analysiert Richard Sennetts Werk "The Craftsman" und dessen weitreichende Definition von handwerklichem Handeln. Sennett begreift das Handwerk nicht als rein körperliche Arbeit, sondern als universelles menschliches Streben, eine Tätigkeit um ihrer selbst willen exzellent auszuführen. Dieser Ansatz umfasst verschiedenste Disziplinen wie die Programmierung, die Medizin und sogar die Kindererziehung, wobei stets die Verbindung von Reflexion und Praxis im Fokus steht. Hammel hebt zudem hervor, dass Sennett die geschlechtsspezifischen Traditionen des Begriffs aufbricht, indem er eine Brücke von der klassischen Handarbeit zur modernen digitalen Arbeit schlägt. Letztlich wird das Buch als Plädoyer für den Eigenwert individueller Arbeit gedeutet, das sich gegen die entfremdeten Bedingungen des modernen Finanzkapitalismus richtet. Die Analyse verdeutlicht, dass es Sennett weniger um Nostalgie als vielmehr um eine Ethik der Qualität im Kommunikationszeitalter geht.
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Über Ilya Prigogine/Isabelle Stengers: "Dialog mit der Natur"

Zwei Artikel über Ilya Prigogine und Isabelle Stengers. Erster Text über "La Nouvelle Alliance und Time, Chaos and the Quantum". Zweiter Text über "Time, Chaos and the Quantum. Towards the Resolution of the Time Paradox", erschienen in: Großes Werklexikon der Philosophie, hg. v. Franco Volpi, Stuttgart: Kröner 1999, S. 1219-1221

In diesen kurzen Artikeln erläutert Eckhard Hammel die wissenschaftsphilosophischen Ansätze von Ilya Prigogine und Isabelle Stengers, die das Konzept der Zeit als fundamentale, irreversible Kraft in den Mittelpunkt rücken. Die Autoren brechen mit der klassischen Physik, indem sie zeigen, dass Selbstorganisation und Ordnung durch die Kommunikation von Elementen innerhalb komplexer, instabiler Systeme entstehen können. Diese dissipativen Strukturen beweisen, dass Materie selbst in anorganischen Zuständen zu spontaner Strukturvorgabe fähig ist, was eine rein deterministische Weltanschauung ausschließt. Durch diese Erkenntnisse fordern sie eine neue Allianz zwischen Geistes- und Naturwissenschaften, die den Menschen als integralen Bestandteil dynamischer Naturprozesse begreift. Letztlich wird das Universum nicht als berechenbare Maschine, sondern als ein von Zufall und Werden geprägtes Netzwerk beschrieben, dessen Zukunft grundsätzlich offen bleibt.
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Allopoiese versus Autopoiese
Über Humberto Maturana

Erster Text über "El ábrol del concocimiento", erschienen in: Großes Werklexikon der Philosophie, hg. v. Franco Volpi, Stuttgart: Kröner 1999, S. 113-114. Zweiter Text: Allopoiese versus Autopoiese. Maturanas Konstruktivismus, erschienen in E.H., Treibgut, Framersheim 2015, S. 111-142

Die Quellen analysieren die von Humberto Maturana begründete Theorie der Autopoiese, die das Leben als einen Prozess der selbstbezüglichen Produktion definiert. Lebewesen werden hierbei als hermetisch geschlossene Systeme verstanden, deren Nervensysteme keine äußere Realität abbilden, sondern auf Basis interner Veränderungen Erkenntnis konstruieren. Der Autor erläutert, dass Wahrnehmung und Kognition keine Informationsaufnahme aus der Umwelt sind, sondern durch Perturbationen ausgelöste Anpassungen der inneren Organisation darstellen. Menschliches Bewusstsein und Sprache entstehen demnach aus einer strukturellen Kopplung, die soziale Übereinkünfte in einem konsensuellen Bereich ermöglicht. Kritisch beleuchtet der Text zudem die epistemologischen Grenzen dieses Modells, insbesondere im Hinblick auf das Verhältnis zwischen biologischer Geschlossenheit und der Beobachtung durch Dritte. Damit positionieren die Schriften Maturanas Werk als ein fundamentales Fundament des Radikalen Konstruktivismus.
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Die Frottage als Funktionales Phänomen
Über ein philosophisches Modell im Werk Max Ernsts

erschienen in: Neusser Jahrbuch 1991, hg. v. Stadt Neuss und Clemens-Sels-Museum Neuss,
Neuss 1991, S. 41-46


Dieser Text analysiert das künstlerische Schaffen von Max Ernst aus einer philosophischen Perspektive und hebt dabei seine Abkehr von traditionellen Vorstellungen der schöpferischen Subjektivität hervor. Der Autor Eckhard Hammel betont, dass Ernst sich als passiven Beobachter verstand, der durch Techniken wie die Frottage eine funktionale Entsprechung von innerer und äußerer Welt darstellte. Ein zentraler Bezugspunkt ist die Theorie des Autosymbolismus von Herbert Silberer, die den Übergangszustand zwischen Wachen und Schlaf als Quelle für die Bildentstehung nutzt. Im Gegensatz zum klassischen Surrealismus fokussiert sich Ernst nicht auf das Verborgene, sondern auf die Manifestation des Sichtbaren und die medialen Brüche in der Wahrnehmung. Letztlich wird das Werk als eine medienkritische Auseinandersetzung gedeutet, die das Verhältnis von Mensch, Natur und Technik durch fragmentarische Zeichen neu ordnet.
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[Anmerkung des Autors: In einer Diskussion an der Kunstakademie Düsseldorf hat der profunde und mächtige Max-Ernst-Spezialist Werner Spies der These, dass es eine Verbindung zwischen Max Ernst und Herbert Silberer gebe, leidenschaftlich widersprochen: Das könne nicht stimmen, denn Max Ernst habe ihm nichts dergleichen berichtet.]

Über Odilon Redon, den Krieg und die Geschwindigkeit des Lichts

unveröffentlicht

In seinem Werk "Char d’Apollon" markiert Odilon Redon den Übergang vom klassischen Symbolismus hin zu einer Ära der reinen Information und Technologie. Der Text verdeutlicht, dass Redon Licht nicht mehr als metaphorische Gestalt, sondern als physische Geschwindigkeit und abstrakte Bewegung darstellt, was zeitlich mit Einsteins Lichtquantentheorie korrespondiert. Diese künstlerische Wandlung spiegelt den technologischen Fortschritt wider, bei dem die qualitative Bedeutung von Symbolen durch die binäre Effizienz von Impulsübertragungen ersetzt wird. Parallelen in der Biologie und Physiologie zeigen auf, wie der menschliche Körper zunehmend als zirkulatorisches System begriffen wird, das auf messbaren Reizen basiert. Letztlich antizipiert das Gemälde die destruktive Dynamik moderner Kriegsführung, in der Lichtblitze und Detonationen die totale Beschleunigung der Materie versinnbildlichen. Das Zeitalter der Aufklärung mündet hierbei in eine rein funktionale, technisierte Informationsordnung.
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Über Whiteheads Problem

unveröffentlicht

In diesen Notizen setzt sich Eckhard Hammel mit der Prozessmetaphysik Alfred North Whiteheads auseinander, die das klassische Verständnis von festen Substanzen durch ein Modell des dynamischen Werdens ersetzt. Die Texte erläutern, wie sich wirkliche Entitäten in einem mehrstufigen Prozess aus der Erfassung vorangegangener Daten selbst erschaffen und so eine organistische Weltsicht begründen. Der Autor arbeitet zudem die kritische Abgrenzung Whiteheads von der neuzeitlichen Philosophie, insbesondere gegenüber den Theorien von Descartes und Kant, heraus. Abschließend wird dargestellt, dass Whiteheads Prämissen der zweite thermodynamische Hauptsatz zu Grunde liegt. Whiteheads Schlussfolgerungen vor allem im Hinblick auf die göttliche Stabilisierung wären anders ausgefallen, wenn es zu seiner Zeit schon die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Selbstorganisation gegeben hätte.
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Über Robert Jungks Wissenschaftsläden
Beischrift zu Bogu Nemilu

erschienen in: E.H., Bogu Nemilu - Philosophische Bombengnosis, Essen: die blaue eule, 1985, S. 95-96 [vergriffen]

Demächst hier:
Bericht über eine nicht ganz ernst gemeinte Diskussion mit Robert Jungk an der H.-H.-Universität Düsseldorf

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